Existenzangst überwinden klingt für viele zunächst nach einem großen, abstrakten Ziel. Dabei beginnt der Weg oft an einem ganz konkreten Punkt: dem Moment, in dem nichts mehr so funktioniert wie bisher.

Eine Investorin, mit der ich zusammenarbeite, saß genau an diesem Punkt. Krankgeschrieben, erschöpft, ohne Antwort auf die Frage, wofür sie eigentlich spart. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Existenzangst nicht verdrängen, sondern aktiv bearbeiten lässt, und was am Ende daraus werden kann.

Wenn der Job krank macht

Amina war in einer Führungsrolle in der IT tätig, mit hohem Druck, vielen Arbeitsstunden und einem guten Verdienst. Über Jahre definierte sie sich stark über ihre Leistung. Bis ihr Körper die Reißleine zog. Eine Krankschreibung, ärztlich dringend empfohlen, brachte sie an einen Punkt, den viele kennen: zu Hause sitzen, ohne zu wissen, wie es weitergeht.

Existenzangst entsteht selten aus dem Nichts. Sie ist oft das Ergebnis einer langen Phase, in der man sich selbst zurückgestellt hat, um zu funktionieren.

Der erste Schritt: eine ehrliche Frage

In dieser Phase kam eine einfache, aber tiefgehende Frage ins Spiel: Was würdest du deiner liebsten Person raten, wenn sie nur noch wenige Tage zu leben hätte? Die Antwort kam sofort und klar: Sei frei, lebe im Hier und Jetzt.

Diese Klarheit für andere zu haben, aber nicht für sich selbst, ist ein Muster, das viele Frauen kennen. Genau an diesem Punkt beginnt oft der erste echte Schritt aus der Angst heraus.

Wissen als Anker in der Krise

Statt sich weiter im Kreis zu drehen, traf Amina eine Entscheidung. Sie investierte in Wissen, in eine Begleitung, die ihr half, ihre Finanzen neu zu sortieren. Nicht aus einem Gefühl der Sicherheit heraus, sondern trotz der Angst.

Das Konto sagte ihr zwar, dass die Miete für die nächsten Monate gedeckt war, das Gefühl der Bedrohung blieb trotzdem groß. Existenzangst lässt sich selten allein mit Zahlen beruhigen. Sie braucht eine Struktur, an der man sich festhalten kann.

Vom Sparziel zur echten Strategie

Amina hatte über Jahre brav gespart und ihr Sparziel sogar erreicht. Nur wusste sie nicht, wofür. Diese Leere nach einem erreichten Ziel ist ein häufiges Phänomen. Sparen allein schützt vor Inflation kaum und gibt keine Antwort auf die Frage, was als Nächstes kommt.

Erst mit einer klaren Strategie wurde aus dem reinen Sparen ein bewusster Vermögensaufbau, verteilt auf ein langfristiges Depot, ein mittelfristiges Depot und ein aktives Trading Depot.

Was sich neben dem Geld verändert hat

Der wohl größte Effekt zeigte sich nicht im Depot, sondern im Kopf! Impulskäufe aus Frust oder Angst verschwanden fast vollständig. Das Money Mindset veränderte sich grundlegend, weg vom ständigen Kampf ums Geld, hin zu einem Gefühl von Kontrolle. Sogar die Studienwahl wurde davon beeinflusst. Aus Interesse an Marktpsychologie entstand eine neue Vertiefung im Studium, eine Verbindung, die ohne die innere Auseinandersetzung mit der eigenen Angst nie entstanden wäre.

Existenzangst überwinden heißt Verantwortung übernehmen

Was diese Geschichte zeigt, ist kein Versprechen auf schnelle Lösungen. Es ist ein Beleg dafür, dass Existenzangst überwinden bedeutet, die eigene Verantwortung wieder in die Hand zu nehmen. Nicht im Panikmodus, sondern mit Wissen, Struktur und einer Begleitung, der man vertraut.

Aus einer Frau, die nicht wusste, wie ihr Leben weitergeht, wurde eine Investorin, die heute selbstbestimmt über ihr Geld und ihre Zeit entscheidet.

Bereit, deinen eigenen Weg zu gehen?

Wenn du dich in dieser Geschichte wiedererkennst, wenn Existenzangst oder Unsicherheit gerade ein Thema für dich sind, dann lass uns reden. In einem kostenfreien Strategiegespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, was dich bisher zurückgehalten hat und wie ein Weg für dich aussehen könnte, der zu deinem Leben passt.

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Lass uns gemeinsam anschauen, wo du stehst, was dich aktuell zurückhält und wie du deine finanzielle Freiheit wirklich aufbaust.

Denn die Frage ist nicht, ob du es kannst.
Die Frage ist: Wann fängst du an?

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